Mittwoch, 1. April 2009
Pass-Probleme
Wenn mich in den nächsten Stunden jemand total schlau machen kann, kann es sein, dass meine Tochter nicht in die USA einreisen kann, weil sie einen falschen Pass hat. Die näheren Feinheiten dieses Problems spare ich mir an dieser Stelle erst mal.
Ich frage mich allerdings, was passiert, wenn meine Tochter am Montag mit dem "falschen" Pass am New Yorker-Flughafen steht. Darf sie dann mit Tom Hanks spielen?

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Gedanken-Gewaber
Die anstehende Reise nach Amerika blockiert mein komplettes Denken. Ich kann nicht anders, als mich zu freuen und mir immer wieder unsere wahrscheinliche Route aufzusagen:

1. Tag: früher Abend Landung in NY, Auto holen und erst mal noch ein bischen Strecke machen und irgendwo auf dem Weg nach Cleveland übernachten.

2. Tag: Strecke nach Cleveland vollenden, 1. Auto begucken, was aber eh viel zu teuer aber gut zum Eindenken ins Thema ist. Übernachtung im anscheinend schönsten B&B der ganzen Tour: http://www.sunsetshoresbb.com/

3. Tag: Fahrt nach Chicago, dort was rumbummeln und übernachten.

4. Tag: 2. Auto gucken, was bis dahin evtl. bereits verkauft ist. Naja, wenn ja, gehen wir eben wieder inne Stadt. 2. Übernachtung in Chicago.

5. Tag: Fahrt nach Detroit. Stadt gucken und übernachten.

6. Tag: Fahrt Richtung Toronto mit Abstecher zu den Niagara Fällen. Übernachtung in Toronto. Evtl. in einem B&B mit Klavier: http://stayforawhile.ca

7. Tag: Toronto erkunden und noch eine Nacht bleiben.

8. Tag: Fahrt nach Montréal, Stadt gucken und übernachten.

9. Tag: 3. Auto und den Favoriten angucken. Danach noch ein bisschen Montréal kennen lernen und 2. Mal übernachten.

10. Tag: Fahrt nach NY, mal sehen, wieviel wir von der Stadt noch sehen werden. Übernachten werden wir auf jeden Fall dort und uns vornehmen, NY mal ganz gezielt zu besuchen.

11. Tag: Rückflug

Ich bin mir sicher, wir werden danach total platt aber auch total glücklich sein.

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Dienstag, 31. März 2009
3 in 1
Mein Vater hatte heute von drei Leuten Besuch. Mittags von einem alten Freund. Am frühen Nachmittag von meiner Mom und am späten Nachmittag von mir. Drei Leute, drei Tageszeiten, drei verschiedene Interpretationen der Tagesform meines Vaters.
Der Freund berichtete, er sei hellwach, freundlich aber recht still gewesen. Er habe seine Umgebung durchaus wahr genommen, diese manchmal treffend aber knapp kommentiert und ansonsten geschwiegen.
Meine Mutter erlebte ihn ebenfalls schweigsam, aber grantig und unzufrieden. Auch habe er sie irgendwann weg geschickt. Er wollte allein sein.
Als ich kam, wurde ich mit lautem, fröhlichem "Hallo mein Schatz!" begrüßt und wir unterhielten uns drei Stunden lang über meine anstehende Reise, über Berufe, über Glück und Unglück, gute und wichtige Freunde im allgemeinen und speziellen, Liebe und Streit. Er futterte Unmengen, trank (und hielt sein Glas dabei selbst) und lag ansonsten entspannt auf dem Rücken, mit den Armen hinterm Kopf verschränkt, wenn er mir nicht gerade die Hand streichelte.

Heute Abend war Dean Martin seine Musik.

Man weiß wirklich nie, was einen erwartet, wenn man die Tür zu seinem Zimmer aufmacht.

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Mehr Verständnis für Admins
E-Mail eines Chefs:
"Habe heute erstmals die Mitteilung bekommen, dass meine Festplatte bald voll ist. Kann man nicht was löschen. Ich habe da mittlerweile so viele Profile?
Mit freundlichen Grüßen / With kind regards"


Antwort des Admin:
"Lieber Herr Dr. Sowieso,
vielleicht können Sie sich daran erinnern, dass ich bereits in der Vergangenheit genau wegen solcher Fälle etwas mehr Speicherdisziplin angemahnt habe. Derartige Probleme werden bald nicht nur auf Ihrer Festplatte auftreten, sondern auch in ihrem Netzwerkspeicher, was die Geschwindigkeit und Leistung des Servers dann für alle drastisch herabsetzen wird.
Ihr persönliches Profil auf Ihrer Festplatte umfasst annähernd 50 GB, was in etwa dem Dreifachen des Profils eines normalen Nutzer entspricht, der nicht Dateien aus dem Dreißigjährigen Krieg und Originalfotos aus der Zeit der Daguerreotypie speichert, und der auch nicht seine ersten Ansätze einer Bibelübersetzung speichert, die aus Zeiten datiert, als Martin Luther noch als Quark im Fenster stand.
Insgesamt würde ich also das obige als kleinen, aber feinen Hinweis darauf sehen, dass das, was man seinen Kindern andauernd aufzwängt, nämlich mal aufzuräumen, auch in diesem Ihren Computerfall sicherlich mal angeraten wäre. Und leider kann ich das nicht für Sie übernehmen, da ich nicht weiß, ob Sie ihre Bibelübersetzung von Anno Puff noch benötigen."


Kein Wunder, dass die immer so schweigsam sind. Mir würde es auch die Sprache verschlagen.

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recording time: 7349 Tage
last track: 2014/01/25 19:09
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Ich bin auch gern hier....
Ich bin auch gern hier. Es fühlt so geborgen an....
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Ich erinnere mich auch noch gut an diese Geschichten,...
by giardino (2014/01/25 18:42)
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