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Montag, 7. August 2006
Madeira - weitere Tage
diagonale, 21:23h
Am zweiten Tag beschert uns unser Wagen grenzenlose Freiheit. Wir nutzen diese also gleich mal für einen weiteren Besuch von Funchal. Hierzu gibt es wenig zu zeigen oder schreiben. Der Tag war schön, doch unspektakulär. Muss ja auch mal sein.
Dann kommt unser erster Sonntag. Ein Tag, an dem in Santo da Serra, einem kleineren Ort in den östlichen Bergen, eine Art Trödelmarkt statt findet, den vor allem die Einheimischen sehr gerne besuchen. Tippitoppie-obertopp aktuelle DVDs, die es eigentlich noch gar nicht gibt, CDs und T-Shirts säumen den Wegesrand. Dazu aber auch die typischen Stände mit gegrilltem Hähnchen ![]() Gemüse, Bolo do Caco - frisch gebackene, warme Maisbrotfladen mit geschmolzener Knoblauchbutter (ich könnte zwei Wochen auschließlich davon leben) - und Obst in Hülle und Fülle. Im Anschluss ist unsere erste Wanderung geplant. Wir kaufen also eine große Tüte voll Obst und zahlen einen einsamen aber glücklichen Euro und fahren los nach Queimadas, oberhalb von Santana, um von dort zum Caldeirão Verde zu wandern. Ein schmaler Weg entlang einer der Madeirensischen Levadas. Alles ist grün. Frisch und saftig grün. Beindruckend. Schmucklilien und Hortensien kann ich noch erkennen. Dazwischen Eukalyptusbäume und Lorbeersträucher. Irgendwann sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. ![]() Ich muss mich auf den Weg konzentrieren, um nicht abzustürzen. Der Weg ist, je weiter er sich vom Parkplatz entfernt, immer weniger gesichert und immer weniger in Schuß. Die Ausbesserungsarbeiten laufen bereits, aber viel breiter als 30-40 cm werden dem Wanderer neben dem tiefen, tiefen Abgrund nie zur Verfügung stehen. Auch wenn ich sonst latent fußfaul bin, bin ich froh, mich auf die geplanten Wanderungen eingelassen zu haben. Abenteuer warten auf uns. Der Weg wird immer wieder in Tunneln weiter geführt. Die Taschenlampe, die G. dabei hat, ist eher eine Funzel. Und so tasten wir uns kichernd aber angespannt durch die wirklich nassen, bröckligen und unregelmäßig hohen Schächte. Abgesehen von dreckiger Kleidung, tragen wir aber keine Blessuren davon. Ich freue mich schon auf den Rückweg. Und wenn nicht schon der aufregend schöne Weg das Ziel gewesen wäre, hätte ich fast behaupten können, der grüne Talkessel mit seinem Wasserfall, sei das Sahnehäubchen gewesen. ![]() ... link (1 Kommentar) ... comment
Samstag, 5. August 2006
Madeira - Erster Tag
diagonale, 15:06h
Ich habe geschlafen wie ein Baby. Meine Augen öffnen sich und ich liebe die ersten Dinge in meinem Sichtfeld.
![]() Nach dem ersten Genuss des Tages, krabbel ich rüber in Gs Bett und kuschel ihn wach. Später gehen wir zum Frühstück, das aus einigen Weißbrötchen, Käse, Salami, jew. einem gekochen Ei, selbst gemachtem Pflaumenmus und Obst besteht. Auch die folgenden 2 Wochen wird das Frühstück immer so aussehen. Nur die Zubereitung des Eis wird variieren und das Obst, dass neben dem Teller liegt. Dazu gibt es schwarzen Tee und Maracuja-Saft. Später laufen wir vorbei an ein paar Ziegen ![]() herunter zur Bushaltestelle, warten 1 h auf den Bus, der uns mit einer Fahrzeit von 1,5 h nach Funchal, der Hauptstadt der Insel, fährt. Als erstes kümmern wir uns um einen Mietwagen, was gar nicht so einfach ist. Die günstigste Preiskategorie ist grundsätzlich weg. Die nächste Stufe schon bedeutend teurer und für uns nicht akzeptabel. Irgendwann haben wir aber Glück und bekommen durch den Faux-Pas einer Mitarbeiterin für 10 Tage einen B-Klasse-Wagen zum verbilligten Super-Duper-Sonderpreis. Noch am gleichen Tag können wir ihn an gleicher Stelle abholen. Glück gehabt! In den nächsten Stunden entstehen unter anderem die Fotos vom (überteuerten) Markt. Ausserdem lassen wir uns in dieser schönen Stadt einfach treiben. ![]() G. vergisst leider nicht zu maulen und meint, wir hätten doch viel lieber hier in Funchel was buchen sollen. Hier sei ja wenigstens was los und man bräuchte keinen Mietwagen. Gut, dass er nach einem bösen Seitenblick auch gleich wieder damit aufhört. Überhaupt wird dieses Thema in den nächsten Tagen immer wieder aber immer weniger überzeugt auf den Tisch gebracht. ... link (9 Kommentare) ... comment
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recording time: 7379 Tage
last track: 2014/01/25 19:09 on stage
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Ich bin auch gern hier....
Ich bin auch gern hier. Es fühlt so geborgen an.... by diagonale (2014/01/25 19:09) Ich erinnere mich auch...
Ich erinnere mich auch noch gut an diese Geschichten,... by giardino (2014/01/25 18:42) Retrospektive
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schade...
Liebe Frau Diagonale, schade dass Sie fort sind. Kommen... by kleines fluffiges (2013/02/08 00:23) other studios
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